Ein ehrgeiziges Ziel haben sich die Initianten des «Swiss Rapide Express» gesetzt. Die Initianten - ein Konsortium aus zehn kleineren und mittleren Unternehmen - wollen das Schweizer Verkehrssystem revolutionieren. Vorausgesetzt dem Vorhaben stehen keine rechtlichen und politischen Hürden im Weg, sollen bereits ab 2017 - basierend auf der deutschen Transrapid Technologie - Züge im 5-Minuten-Takt zwischen Bern und Zürich verkehren. Reisezeit rund 20 Minuten. Das Projekt dürfte - wenn des denn einestages tatsächlich verwirklicht ist - rund zehn Milliarden Franken kosten. Alleine die Machbarkeitsstudie, die bis im Herbst 2010 fertig sein soll, ist den Verantwortlichen rund 25 Millionen Franken wert.
Visionäre Vorhaben wie «Swiss Rapide Express» oder die seit bereits mehr als 15 Jahren stockende Schweizer U-Bahn «Swissmetro», sollen dereinst die Vorstellung von der Schweiz als einer einzigen Stadt wahr werden lassen.
agglo.tv hat mit dem Präsidenten und CEO von «Swiss Rapide AG», Niklaus H. König, im Mekka der Schweizer Start Ups - im Technopark Zürich - über dieses Zukunfts-Projekt gesprochen.
13-07-09
«Swiss Rapide Express»: Niklaus H. König «Wir wollen die Technologie aus Deutschland in die Schweiz holen!»
von Philipp Bürkler
at
23:01
26-11-08
Raimund Rodewald: «Verbandsbeschwerde-Initiative ist destruktiv»
von Philipp Bürkler
at
08:00
Am kommenden Sonntag stimmen wir unter anderem über die Vebandsbeschwerde-Initiative ab. Die FDP möchte mit ihrer Initiative das Beschwerderecht der Umweltverbände - und damit generell das Umweltrecht - einschränken. Zur Schlussphase des Abstimmungskampfes ein Interview mit Raimund Rodewald von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz.
Lesen Sie auch:
agglo.tv Artikel vom 13. November 2008 «Weltwoche»: irreführendes Beispiel zur Verbandsbeschwerde-Initiative
agglo.tv Artikel vom 03. November 2008 FDP Parlamentarier gegen eigene Partei
agglo.tv Artikel vom 22. Oktober 20008 Verbandsbeschwerde-Initiative keinesfalls umweltverträglich
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20-11-08
Susanne Karn:«Wir brauchen für die Allgemeinheit begehbare Räume»
von Philipp Bürkler
at
10:08
Agglo.tv hat an der Hochschule für Technik Rapperswil HSR Susanne Karn - Mitautorin von Historische Gärten & Landschaften - zum Interview getroffen. Die Berlinerin ist Landschaftsarchitektin an der HSR.
Welches Ferienidyll sehen Berliner in der Schweiz?
Welches Ferienidyll sehen Berliner in der Schweiz?
Angelus Eisinger: «Der öffentliche Raum wurde zum Verkehrsraum»
von Philipp Bürkler
at
09:50
Der Städtebauhistoriker, Stadtforscher und Koautor der von Avenir Suisse publizierten Studie «Stadtland Schweiz», Angelus Eisinger, referierte an der Hochschule für Technik Rapperswil HSR im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Furttalstadt»
Wird der öffentliche Raum überstrapaziert?
Wird der öffentliche Raum überstrapaziert?
16-11-08
Thomas Sieverts: «Wir sollten wieder shöne Häuser bauen»
von Philipp Bürkler
at
17:12
Der wohl bekannteste Städtebauer, Architekt und Koautor des Buches Zwischenstadt - inzwsichen Stadt?, Thomas Sieverts, referierte an der Hochschule für Technik Rapperswil HSR im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Furttalstadt»
Im Interview mit agglo.tv spricht der Agglomerations-Experte Sieverts über die städtebauliche Situation der Schweiz, mögliche Defizite in der Raumplanung sowie über die Qualität der Gegenwarts-Architektur. Und: Sieverts verrät, warum er früher einmal am liebsten das gesamte 19. Jahrhundert in die Luft gesprengt hätte.
Website: Thomas Sieverts
Website: Zwischenstadt - inzwischen Stadt?
Im Interview mit agglo.tv spricht der Agglomerations-Experte Sieverts über die städtebauliche Situation der Schweiz, mögliche Defizite in der Raumplanung sowie über die Qualität der Gegenwarts-Architektur. Und: Sieverts verrät, warum er früher einmal am liebsten das gesamte 19. Jahrhundert in die Luft gesprengt hätte.
Website: Thomas Sieverts
Website: Zwischenstadt - inzwischen Stadt?
22-09-08
Emil Zbinden - Für und wider die Zeit
von Philipp Bürkler
at
21:53
Das Kunstmuseum Bern zeigt noch bis zum 18.Januar 2009 eine Retrospektive des Berner Künstlers Emil Zbinden. Anlässlich seines 100. Geburtsjahres werden verschiedene Werke des engagierten und kritischen Künstlers gezeigt. Der 1991 verstorbene Zbinden war vor allem für seine Holzstiche und Holzschnitte bekannt.
Laut der Kuratorin der Ausstellung «Emil Zbinden - Für und wider die Zeit», Anna M. Schafroth, setzt sich die Schweizer Kunstszene der Gegenwart zu wenig bis gar nicht mit der Urbanisierung im eigenen Land auseinander, wie sie gegenüber agglo.tv sagte. In dieser Hinsicht sei Zbinden seiner Zeit weit voraus gewesen, so Schafroth. Bereits in den 50er und 60er Jahren beschäftigte er sich in seiner Kunst mit der zunehmenden Verdrängung der Natur durch den Menschen sowie mit der fortschreitenden Verstädterung seiner damals noch sehr ländlich geprägten Heimatstadt Bern.
Prägend für sozialkritische Themen und die Urbaniserung waren für Zbinden die Jahre 1928 bis 1931. Diese Zeit verbrachte Zbinden fernab der Bundesstadt Bern in den beiden Grossstädten Berlin und Leipzig. Dort studierte er unter anderem an der renommierten Akademie für graphische Künste. Diese Jahre in der Weimarer Republik schärften seinen Blick für landschaftliche Veränderungen enorm und veränderten zugleich sein politisches Weltbild. Nebst Landschaften setzte er sich auch vermehrt für die benachteiligte Arbeiterschicht ein. Einerseits sahen sich die Arbeiter um des Überlebenswillen gezwungen zu arbeiten, gleichzeitig aber setzten sie durch ihre Arbeitskraft den Wirtschaftsmotor der Nachkriegsjahre und somit den Beginn der Urbanisierung in Gang. Ein Gegensatz in der Kunst und Persönlichkeit Emil Zbinden, wie auch die Kunsthistorikerin Schafroth im Interview mit agglo.tv zu gibt.
Abbildungen von Baukränen oder die damals neu gebauten Hochäuser des Berner Tscharnerguts, sind typische Beispiele für Zbindens Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Urbanisierung in seiner Kunst.
Video an der Vernissage von «Emil Zbinden - Für und wider die Zeit» im Kunstmuseum Bern
Kunstmuseum Bern
Website Emil Zbinden
Laut der Kuratorin der Ausstellung «Emil Zbinden - Für und wider die Zeit», Anna M. Schafroth, setzt sich die Schweizer Kunstszene der Gegenwart zu wenig bis gar nicht mit der Urbanisierung im eigenen Land auseinander, wie sie gegenüber agglo.tv sagte. In dieser Hinsicht sei Zbinden seiner Zeit weit voraus gewesen, so Schafroth. Bereits in den 50er und 60er Jahren beschäftigte er sich in seiner Kunst mit der zunehmenden Verdrängung der Natur durch den Menschen sowie mit der fortschreitenden Verstädterung seiner damals noch sehr ländlich geprägten Heimatstadt Bern.
Prägend für sozialkritische Themen und die Urbaniserung waren für Zbinden die Jahre 1928 bis 1931. Diese Zeit verbrachte Zbinden fernab der Bundesstadt Bern in den beiden Grossstädten Berlin und Leipzig. Dort studierte er unter anderem an der renommierten Akademie für graphische Künste. Diese Jahre in der Weimarer Republik schärften seinen Blick für landschaftliche Veränderungen enorm und veränderten zugleich sein politisches Weltbild. Nebst Landschaften setzte er sich auch vermehrt für die benachteiligte Arbeiterschicht ein. Einerseits sahen sich die Arbeiter um des Überlebenswillen gezwungen zu arbeiten, gleichzeitig aber setzten sie durch ihre Arbeitskraft den Wirtschaftsmotor der Nachkriegsjahre und somit den Beginn der Urbanisierung in Gang. Ein Gegensatz in der Kunst und Persönlichkeit Emil Zbinden, wie auch die Kunsthistorikerin Schafroth im Interview mit agglo.tv zu gibt.
Abbildungen von Baukränen oder die damals neu gebauten Hochäuser des Berner Tscharnerguts, sind typische Beispiele für Zbindens Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Urbanisierung in seiner Kunst.
Video an der Vernissage von «Emil Zbinden - Für und wider die Zeit» im Kunstmuseum Bern
Kunstmuseum Bern
Website Emil Zbinden
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